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Atelierbilder in der deutschen Malerei von 1800 bis 1860

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Christiane Kerrutt

Der Beitrag, den die deutschen Künstler zwischen 1800 und 1860 zur Geschichte des Atelierbildes leisten, erfährt in der vorliegenden Studie eine systematische und umfassende Analyse. Der traditionellen Ikonographie des Bildthemas werden die bedeutend erweiterten typologischen Ausprägungen des 19. Jahrhunderts gegenübergestellt. Im Hauptteil wird eine vergleichende Betrachtung der Entwicklung in den Kunstzentren Dresden, Rom, München, Berlin und Düsseldorf vorgenommen. Dieser methodisch neue Ansatz zeigt regionale Unterschiede in der Behandlung des Bildthemas auf. Interpretationen ausgewählter Werke belegen die Bedeutung des Atelierbildes als biographisches Dokument, gemalte Kunstauffassung und Mittel der Akademiekritik. Im Katalogteil der Arbeit sind 255 Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken von über 150 Künstlern zusammengestellt.
Aus dem Inhalt: Begriffsbestimmung – Forschungsstand – Geschichte des Bildthemas – Das Atelierbild im 18. Jahrhundert – Typologie – Atelierbilder in den Zentren deutscher Kunst – Künstlerische Selbstdarstellung und ihre regionale Differenzierung – Private Bestimmung und öffentliche Wirkung von Atelierdarstellungen.