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Der Eintritt des Erwerbers einer versicherten Sache in Schadensversicherungen

Geltendes Recht und Reform

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Anke Waclawik

Die von § 69 Abs. 1 VVG angeordnete Rechtsfolge – der Eintritt des Erwerbers einer versicherten Sache in den Versicherungsvertrag – bereitet in der Praxis der vertragsführenden Abteilungen der Versicherer häufig Schwierigkeiten. Die Arbeit geht vor diesem Hintergrund und den gegenwärtigen Bestrebungen zur Reform des VVG der Frage nach, ob die Vorschriften über die Veräußerung versicherter Sachen noch zeitgemäß sind. Rechtsvergleichend und anhand von Beispielen zeigt das Buch auf, dass der Erwerber – entgegen der Auffassung des historischen Gesetzgebers – nicht schutzlos ist und in zumutbarer Weise Eigenvorsorge treffen kann. Die Autorin befürwortet daher im Grundsatz die ersatzlose Streichung der §§ 69 ff. VVG und die Behandlung der Veräußerung versicherter Sachen als Wagniswegfall. Die Arbeit schließt mit einem konkreten Vorschlag zur Änderung des VVG in dem Bereich der Sachveräußerungsvorschriften.
Aus dem Inhalt: Überblick über die Regelungen des Versicherungsvertrags-Gesetzes über die Veräußerung der versicherten Sache – Ergänzung durch einzelvertragliche Regelungen – Vergleichbare Regelungen in anderen Rechtsgebieten (§§ 566, 613a BGB) – Die in der Praxis auftretenden Probleme – Die Behandlung von Veräußerungsvorgängen im älteren Recht und die Entstehung der §§ 69 ff. VVG – Regelungen im Ausland über die Veräußerung versicherter Sachen (Großbritannien, Frankreich) – Der Eintritt des Erwerbers in das Versicherungsverhältnis nach den §§ 69 ff. VVG - ein zeitgemäßes Konzept? – Vorschlag zur Neufassung der Vorschriften über die Veräußerung der versicherten Sache.