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Die Anwendung des Allgemeinen Landrechts in der richterlichen Praxis

Sentenzen des Oberappellationssenats des preußischen Kammergerichts von 1794 bis 1803- Teil 1 und 2

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Joachim Steinbeck

Das Allgemeine Landrecht für die Preußischen Staaten erlangte 1794 Gesetzeskraft und löste das bis dahin geltende gemeine Recht ab, welches die Grundlage richterlicher Entscheidungsfindung bildete. Mit der Kodifikation sollte die rechtschöpferische Tätigkeit der Richter unter dem gemeinen Recht einer primär subsumierenden Urteilsfindung und damit einem strengen Gesetzesabsolutismus weichen. Diese Arbeit untersucht, inwieweit die Gesetzesvorgaben von der Richterschaft umgesetzt wurden. Hierzu wurden sämtliche Urteile des Oberappellationssenats des preußischen Kammergerichts in der Zeit von 1794 bis 1803 untersucht und ausgewertet. Das chronologische Urteilsregister bietet Einblicke in die bislang unbekannte Wirklichkeit der Rechtsprechung zum ALR.
Aus dem Inhalt: Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten – Richterbild des ALR – Gesetzesabsolutismus – Rechtsanwendung durch den Oberappellationssenat des Kammergerichts von 1794 bis 1803 – Auswertung der angewandten Rechtsquellen – Register zu den Sentenzen des Oberappellationssenats von 1794 bis 1803.