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Von «Abend» bis «Zunge»: Lexikalische Semantik des Deutschen, Tschechischen, Englischen und Französischen im Vergleich

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Martin Sandhop

Die Arbeit geht von der These aus, dass polyseme Strukturen sich nicht spezifisch einzelsprachlich ausbilden, sondern in den Sprachen Europas deutliche Parallelen aufweisen, dass lexikalische Polysemie also ein übereinzelsprachliches Phänomen darstellt. Gezeigt wird anhand eines Wörterbuchs mit gut 180 Einträgen, dass diese Parallelität in hohem Maße für die Sprachen Deutsch, Tschechisch, Englisch und Französisch sowie für einen substantivischen Teilwortschatz gilt. Darüber hinaus wird gezeigt, wie sich diese lexikalisch-semantische Parallelität in der Binnengliederung darstellt, wobei die Parameter «Wortfeld», «etymologische Verwandtschaft» und «semantische Relation» eine besondere Rolle spielen.
Aus dem Inhalt: Lexikalisch-semantische Europäismen: Eine Anwendung der Europäismen – These im viersprachigen Vergleich Deutsch, Tschechisch, Englisch, Französisch – Das Europäismen-Wörterbuch: circa 180 Lemmata mit Tabelle und Kommentar – Auswertung, bezogen auf die Parameter «Wortfeld», «etymologische Verwandtschaft», «semantischer Ableitungstyp».