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Die Haftung der Wirtschaftsprüfer gegenüber Kapitalanlegern für fehlerhafte Testate

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Manuel Straßer

Die Frage der Haftung der Wirtschaftsprüfer gegenüber Kapitalanlegern für fehlerhafte Testate wird nach dem Zusammenbruch der Börsen und vor allem des Neuen Marktes immer aktueller. Anleger, die im Vertrauen auf ein Testat eine Anlage tätigten und ihr angelegtes Kapital verloren, suchen nicht selten beim Wirtschaftsprüfer Ersatz des entstandenen Schadens. Diese Arbeit wirft die Frage nach der richtigen Anspruchsgrundlage für den Kapitalanleger auf, der regelmäßig nicht in vertraglichem Kontakt zum Wirtschaftsprüfer steht. Lösung bietet eine vertrauensorientierte Dritthaftung aus culpa in contrahendo, die sowohl Dritthaftungskonstellationen als auch fahrlässig verursachte Vermögensschäden erfaßt. In einem zweiten Teil werden Möglichkeiten des Wirtschaftsprüfers zur Begrenzung seiner Haftung aufgezeigt, um eine uferlose Haftung zu vermeiden, die Resultat der unbegrenzten Weitergabemöglichkeit von Testaten ist.
Aus dem Inhalt: Die Anspruchsgrundlage für den geschädigten Kapitalanleger, der regelmäßig in keinem direkten vertraglichen Kontakt zum Wirtschaftsprüfer steht – Möglichkeiten des Wirtschaftsprüfers zur Begrenzung seiner Haftung.