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Dynamische Orte der Intertextualität in der ungarischen Gegenwartsprosa

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Julianna Bartha-Wernitzer

Der Schwerpunkt dieses Buches zur ungarischen Gegenwartsprosa ist dem spezifischen Aspekt der Intertextualität gewidmet. Seit Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre ist Intertextualität als Ordnungsprinzip poetischer Texte in der ungarischen Gegenwartsprosa präsent. Mit dem Auftreten der Postmoderne fand eine neue Art von Verweisung statt, indem der Text selbst zu einem dynamischen Ort der Intertextualität wurde. All dies führte in Ungarn zur Brechung mit der literarischen Tradition sowie zur Entstehung eines neuen literarischen Kanons. Diese Generation kann nicht zuletzt deswegen die der «postmodernen Spracherneuerer» genannt werden.
Aus dem Inhalt: Konzepte der Intertextualität – Intertextualität und die hypermediale Kultur – Intertextualität und Intermedialität – Versuch einer intertextuellen Poetik – Allgemeine Tendenzen in der Literatur des 20. Jahrhunderts – Spezielle literarische Tendenzen in Ungarn – Dynamische Orte der Intertextualität – Formen und Funktionen der Intertextualität – Systemreferenzen und Einzeltextreferenzen im Text – Eine besondere Gruppe der Bezugsformen: die literarische Versetzung – Sprachwechsel, Gattungswechsel und Medienwechsel.