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Staat, Universität, Forschung und Hochbürokratie in England und Österreich im 19. und 20. Jahrhundert

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Johann Dvorák

Die hier zusammengestellten Aufsätze sind Versuche zur Aufklärung der sozialen Funktionen der österreichischen Universitäten und ihrer Beiträge zur Modernisierung der Gesellschaft. Dazu dienen die Herstellung von Zusammenhängen zwischen der Gestaltung der Universitäten und der Gestaltung des Staatsapparates (insbesondere der Hochbürokratie), der exemplarische Vergleich (England und Österreich), sowie die Darstellung der Entwicklung von Wissenschaft und Forschung im Zusammenhang mit der sozioökonomischen Entwicklung und politischen Vorgängen in Österreich in der Zeit von 1918 (vor dem Hintergrund der internationalen Ökonomie). Die Verknüpfung von sozialen Prozessen und Institutionen, historischem Wandel im Vergleich und gesellschaftstheoretischen Überlegungen ermöglicht die Erhellung der bestehenden wie der vergangenen Verhältnisse und soll zur systematischen und kontinuierlichen Diskussion der gesellschaftlichen Bereiche Wissenschaft und Bildung beitragen.
Aus dem Inhalt: Johann Dvořák: Politik und Erziehung, Verwaltungsreform und Universitäten im England des 19. Jahrhunderts – Gernot Stimmer: Universität und Hochbürokratie in der späten Habsburgermonarchie – Norbert Rozsenich: Forschungspolitische Konzepte in Österreich von 1970 bis zur Gegenwart – Karl Müller: Kritische Massen. Vier Etappen in der Entwicklung von Wissenschaft und Gesellschaft in Österreich seit 1918.