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Die Rechtsfolgen fehlerhafter Abfindungsklauseln in GmbH-Gesellschaftsverträgen

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Bernd Spieth

Die rechtliche Behandlung fehlerhafter Abfindungsklauseln in GmbH-Gesellschaftsverträgen ist gleichermaßen von dogmatischem Interesse wie von praktischer Relevanz. Es überrascht deshalb, dass die dogmatische Begründung der Rechtsfolgen eines positiven Befundes bislang ein Schattendasein in der Rechtswissenschaft fristete. Die Untersuchung weist nach, dass das aktienrechtliche Beschlussmängelrecht auch im Abfindungsrecht der GmbH zu sachgerechten Ergebnissen führt. Es schafft einen Ausgleich der Interessen des ausscheidenden und der verbleibenden Gesellschafter und gewährleistet gegenüber anderen Lösungsansätzen einen erheblichen Gewinn an Rechtssicherheit. Dies ist gerade im Gesellschaftsrecht durch die Vielfalt der beteiligten Interessen ein nicht zu unterschätzender Fortschritt.
Aus dem Inhalt: Grundlegendes zu Abfindungsklauseln – Meinungsstand zu formellen und materiellen Fehlern von Abfindungsklauseln – Generelle Übertragbarkeit des aktienrechtlichen Beschlussmängelrechts auf die GmbH – Anfechtbarkeit und Nichtigkeit einer nachträglich eingefügten Abfindungsklausel – Sonstige Sanktionen einer nachträglich eingefügten Abfindungsklausel – Rechtsfolgen einer vor Entstehung der GmbH vereinbarten fehlerhaften Abfindungsklausel.