Show Less
Restricted access

Die Ad-hoc-Publizität im deutschen und italienischen Recht

Series:

Valerio Sangiovanni

Die Arbeit befasst sich mit der Ad-hoc-Publizität im deutschen und italienischen Recht. Vor dem wichtigen Hintergrund des europäischen Rechts liegt der Schwerpunkt der Dissertation in der Rechtsvergleichung zwischen diesen zwei Rechtsordnungen. Dabei wird den Stellungnahmen der deutschen und der italienischen Aufsichtsbehörde besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Anzahl der Ad-hoc-Veröffentlichungen steigt kontinuierlich. Die Thematik wird inzwischen nicht nur in Juristenkreisen diskutiert, sondern sie wird auch von den Medien mit höchster Aufmerksamkeit verfolgt. Verzweifelte Anleger, die von der schweren Börsenkrise hart getroffen sind, versuchen vermehrt, Schadensersatzansprüche wegen falscher Ad-hoc-Veröffentlichungen geltend zu machen. Der behandelte Themenkomplex ist auch auf Grund der wichtigen Reform durch das Vierte Finanzmarktförderungsgesetz besonders aktuell.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung der Ad-hoc-Publizitätsregelung – Sinn und Zweck der Ad-hoc-Publizitätsregelung – Der Tatsachenbegriff – Die gesetzlichen Tatbestandsmerkmale der Publizitätspflichtigen Tatsache – Ad-hoc-Publizität und Zeitverlauf – Die Befreiung von der Veröffentlichungspflicht – Das Publizitätsverfahren – Aufsicht und Rechtsfolgen des Verstoßes.