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Die Steuergesetzgebung des Nationalsozialismus als Mittel der Machtpolitik

Vom Steuerrecht zum Steuerunwesen

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Ralf Erich Schauer

Dieses Buch vermittelt dem Leser einen detaillierten Einblick in die Steuergesetzgebung des Nationalsozialismus und analysiert die dazu ergangene Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs im Hinblick auf die Intentionen der damaligen Machthaber im Rahmen des Gesamtgeschehens der Zeit von 1933 bis 1945. Der Autor untersucht, ob und inwieweit der Steuergesetzgebung und Steuerrechtsprechung zur Zeit des Dritten Reichs eine Funktion als machtpolitisches Instrument zukam. Eine Reihe von Fragen stellen sich in diesem Zusammenhang, die aus heutiger Sicht zum großen Teil eindeutig beantwortet werden können: Wie wirkte sich die Steuergesetzgebung ab 1933 auf den Einzelnen aus? Bedeutete sie für jeden Staatsbürger dasselbe oder gab es Unterschiede? Wurde etwa ein Unternehmer mehr belastet als ein Arbeiter? Ein Jude mehr als ein Arier? Kann man insgesamt noch von Recht sprechen oder wäre Steuerunrecht die treffendere Bezeichnung?
Aus dem Inhalt: Verfassungsrechtliche, ideologische und wirtschaftliche Grundlagen – Nationalsozialistische Steuergesetzgebung – Das Reichsfinanzministerium und die Radikalisierung der Politik gegen «Fremdvölkische» – Der Reichsfinanzhof im Nationalsozialismus und die unbegrenzte Auslegung.