Show Less
Restricted access

Neuropsychologische Defizite als Vulnerabilitätsindikatoren für Schizophrenien

Eine neuropsychologische Längsschnittstudie an schizophrenen Patienten, gesunden Angehörigen ersten Grades und Kontrollen

Series:

Andreas Wittorf

Die Suche nach Indikatoren für eine genetische Prädisposition für Schizophrenien zielt auf die Früherkennung vulnerabler Individuen, die Entwicklung präventiver Interventionen und das Verständnis der Pathophysiologie der Erkrankung ab. Neuropsychologische Defizite werden als potentielle Vulnerabilitätsindikatoren diskutiert. Dabei wird dem sekundären verbalen Gedächtnis eine besondere Bedeutung zugemessen. Der innovative Aspekt dieser Arbeit ist die längsschnittliche Beobachtung kognitiver Funktionen bei Schizophrenen und ihren phänotypisch gesunden Angehörigen. Das Design ermöglicht differenzierte Aussagen über Sensitivität und Stabilität dieser Vulnerabilitätsindikatoren. Mögliche konfundierende Effekte von Psychopathologie, neuroleptischer Medikation und Chronizität der Erkrankung auf die kognitive Leistung werden analysiert.
Aus dem Inhalt: Schizophrenie und Neuropsychologie – Neuropsychologie als Vulnerabilitätsindikator für Schizophrenien – Neuropsychologische Längsschnittstudie an Schizophrenen, gesunden Angehörigen und Kontrollen – Analyse konfundierender Variablen – Sekundäres verbales Gedächtnis als Vulnerabilitätsindikator.