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Qualifikationsattribute von Hegemonialmächten

Internationale und innerstaatliche Voraussetzungen der Bereitstellung internationaler Kollektivgüter durch hegemonial geführte Kooperationsstrukturen

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Stefan Topp

Viele der heutigen internationalen Krisen beruhen auf einer Unterversorgung mit kollektiven Gütern. Zur Überwindung dieses Defizits werden oftmals hegemoniale Kooperationen vorgeschlagen. Diese Forderung rückt die Frage nach den Qualifikationsattributen solcher Führungsmächte ins Blickfeld. Der Autor fasst hierzu erstmalig den Stand der Forschung systematisch zusammen, ehe er das theoretische Konzept der Arbeit entwickelt. Das daraus resultierende Hegemoniemodell dient später dem empirischen Vergleich der Niederländer im 17., der Briten im 19. und der USA im 20. Jahrhundert. Dabei gelingt es dem Autor die entscheidenden Voraussetzungen zur Übernahme einer derartigen Führungsrolle und deren bedeutsamen Wirkungszusammenhänge heraus zu arbeiten. Das gewonnene Modell ermöglicht sowohl diese Führungsstrukturen zu erklären als auch Folgen bestimmter Konstellationen zu prognostizieren. Das vorliegende Buch stellt einen wertvollen Beitrag zur Aufarbeitung und Theoriebildung dieser politisch bedeutsamen Konstellationen dar.
Aus dem Inhalt: Theoretische Grundlagen – Theoretische Untersuchung der Qualifikationsattribute von Hegemonialmächten – Historisch-vergleichende Untersuchung von Hegemonialmächten.