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Interreligiöse Existenz

Spirituelle Erfahrung und Identität bei Henri Le Saux (O.S.B.)/Swami Abhishiktānanda (1910-1973)

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Christian Hackbarth-Johnson

Der Autor untersucht mit einem induktiv-biographischen Ansatz die spirituelle und theologische Entwicklung des französischen Benediktiners und späteren christlichen Sannyāsis Henri Le Saux/Swami Abhishiktānanda (1910-1973), der eine der wichtigsten Pioniergestalten des hinduistisch-christlichen Dialogs war. Er analysiert die persönlichen und historischen Einflüsse und arbeitet insbesondere die Identitätskonflikte heraus, welche durch das Zusammentreffen beider religiöser Welten in ihm ausgelöst wurden. Nach langen Jahren einer interreligiösen Brückenexistenz fanden die Konflikte schließlich in einer überwältigenden spirituellen Erfahrung eine Lösung. Aus seiner Darstellung und Analyse zieht der Autor Schlussfolgerungen in Richtung auf eine pluralistische Theologie der Religionen.
Aus dem Inhalt: Identitätsbildung – Der Schatten des «medieval monk» oder der Einbruch Indiens (Die Genese einer Krise und ihre vorläufige Lösung) – Der Plan eines missionarisch-kontemplativen Projektes zur Gründung eines indisch-christlichen Mönchtums – Die Lebendigkeit des Hinduismus als existentielles und spirituelles Problem – Brückenexistenz: (inter-)religiöser Dialog als religiöser Weg – «J’ai découvert le Graal» – Transreligiöses Erwachen – Thesen zur interreligiösen Existenz und zu einer künftigen spirituellen Erfahrungskultur.