Show Less
Restricted access

Zur Typologie des Erzählschlusses in der englischsprachigen Kurzgeschichte

Series:

Constanze Krings

Im Rahmen der Erzähltextanalyse hat man sich immer wieder auf bestimmte Aspekte wie die Erzählinstanz oder die Handlung besonders konzentriert, während andere Aspekte, wie der hier behandelte Erzählschluß, bislang ein Desiderat der Forschung geblieben sind. In dieser Arbeit wird ein Schema konstruiert, mit dem Erzählschlüsse sowohl auf der konkreten Ebene des Schlußsatzes, als auch auf der abstrakten Ebene der Erschließung des gesamten Textes durch die Schlußpassage erfaßt werden können. Anhand eines Korpus von 170 Kurzgeschichten werden unter systematischen Gesichtspunkten einerseits Universalien der Schlußgestaltung und andererseits bestimmte Cluster von häufig zusammen vorkommenden Merkmalen bestimmt. In einem literaturhistorischen Teil wird dann mit Hilfe des Modells gezeigt, wie sich die Schlußgebung in den amerikanischen, den englischen und irischen Short Stories im Laufe der Zeit gewandelt hat.
Aus dem Inhalt: Entwurf eines Modells zur Analyse des Erzählschlusses – Statistische Auswertung von 170 Textanalysen – Die amerikanische Kurzgeschichte – Die Schlußgestaltung in den prose tales – Die Schlußgestaltung in den verschiedenen Epochen der amerikanischen Kurzgeschichte – Eine Untersuchung ausgewählter Manuskripte und Typoskripte von Ernest Hemingways Kurzgeschichten – Die britische und irische Kurzgeschichte – Die Schlußgestaltung in den verschiedenen Epochen der britischen und irischen Kurzgeschichte – Vergleich zwischen den Erzählschlüssen der amerikanischen und der britischen bzw. irischen Kurzgeschichte – Die postmoderne Kurzgeschichte – Die Schlußgestaltung in der postmodernen Kurzgeschichte – Eine Sonderform postmoderner Schlußgestaltung: Multiple Enden – Die Schlußgestaltung in anderen Kulturkreisen: Short Stories der Maori – Witi Ihimaeras Kurzgeschichten: Zirkuläre und orale Elemente in der Gestaltung des Erzählschlusses.