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Rechtsentscheide von Moses Nachmanides aus Gerona

Teil 2

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Hans-Georg von Mutius

Rechtsgutachten mittelalterlicher jüdischer Gelehrter stellen für die Erforschung des Alltagslebens nicht nur der damaligen jüdischen Gemeinden, sondern auch der jeweiligen nichtjüdischen Umwelt eine wichtige Quellengattung dar. Wegen der hebräisch-aramäischen Mischsprache und der komplizierten juristischen Argumentationsstruktur sind diese Texte im Original oft nur schwer zugänglich. Die kommentierte Übersetzung von Responsen des katalanisch-jüdischen Gelehrten Moses Nachmanides aus dem 13. Jahrhundert möchte auch Lesern ohne Kenntnisse des rabbinischen Rechts und der beiden genannten Sprachen einen möglichst weitgehenden Einblick in diese Literatur verschaffen.
Aus dem Inhalt: Ist eine auf der Kopfzeile unterschriebene Urkunde gültig? – Müssen nichtjüdische Urkunden mit nur jüdischen Parteien innerjüdisch anerkannt werden? – Welche von mehreren Schuldnerverbindlichkeiten gilt bei Dissens der Parteien als zuerst getilgt? – Wem muß bei Streitigkeiten zwischen einem treuhänderischen Verwahrer und den Hinterlegern vor Gericht geglaubt werden?