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Max Frisch: Das Werk (1931-1961)

Studien zu Tradition und Traditionsverarbeitung

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Walter Schmitz

Die erste aus den Quellen gearbeitete Darstellung von Frischs Frühwerk und die Einzelinterpretationen seiner folgenden Ver- öffentlichungen (vom Kriegstagebuch «Blätter aus dem Brotsack» bis hin zum Stück «Andorra») legen die Grundlage für ein literar- historisches Verständnis von Frischs Gesamtwerk; die im «Stiller» ausdrücklich gestellte Frage, wie künstlerische Originalität im «Zeitalter der Reproduktion» möglich sei, erweist sich als das, in wechselnden Werkphasen unablässig abgewandelte Zentralthema.
Bei seiner Arbeit konnte sich der Verfasser auf Gespräche mit Max Frisch und reiches unpubliziertes Material (u.a. im Suhrkamp-Archiv und im Max Frisch Archiv / Zürich) stützen; ein bisher verloren geglaubtes Hörspiel wird hier zum erstenmal vorgestellt.
Aus dem Inhalt: I. Die Imitation (1931-1938) - II. Die Kompensation (1939-1950) - III. Negation und falsche Vermittlung (1950-1961).