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Leonard Bernstein als religiöser Humanist, Dirigent, Komponist und Musikpädagoge

Studien zu fächerübergreifenden Aspekten des Musikunterrichts

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Raphael M. Bösing

Bernstein war eine der faszinierendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts mit außergewöhnlicher Ausstrahlungskraft. Sein Engagement für Musik, aber auch sein Interesse für humanitäre Ideale gründeten in seiner Herkunft als Amerikaner jüdischen Glaubens. In den für sein musikalisches Leben zentralen Aspekten verfolgte er ein spezifisches Schönheits- und Wahrheitsideal. In seinem Dirigat lebte er die Musik. In seinen Kompositionen orientierte er sich an strikt tonalen Überzeugungen. Seine Musikpädagogik eröffnete vielen Menschen den Horizont musikalischen Verstehens. Dieses Buch versucht das Lebenswerk Bernsteins paradigmatisch zu analysieren und für die musikpädagogische Diskussion fruchtbar zu machen.
Aus dem Inhalt: Wahrheit ist schön und Schönheit wahr: Der Humanist Bernstein – Dirigier’ keine Schläge, dirigier’ Musik: Der Dirigent – Die Komposition als ,Akt der Liebe’ oder: Musik ist Musik ist Musik: Der Komponist – Kompositionsmethode, Tonalität und Sinn der Musik – JeremiahWest Side StoryHalilMass Candide – Der ,lehrende Freund’: Der Musikpädagoge – Grundzüge seiner Musikpädagogik – Paradigmatische Konzeptanalysen – Bernsteins Werk in der Perspektive des heutigen Musikunterrichts – ‘Lebenswelt’ als aktuelle pädagogische Kategorie? – Fächerintegration versus Fachunterricht? – Schlüsselqualifikationen – Kritische Überlegungen – Bernsteins Œuvre im Musikunterricht heute? – Stundenskizzen – Quintessenz.