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«Gott schläft nicht, er blinzelt uns zu...»

Evangelisch-reformierte Lebensgestaltung zwischen Kontinuität und Wandel - Ungarn im 16. Jahrhundert als Beispiel

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Balázs Németh

In der Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie weit Impulse, Dogmen und Normierungen der Reformation in Ungarn im 16. Jahrhundert die Lebensgestaltung der Gesellschaft, der Kommunen und der Einzelnen geformt haben. Diese Lebensgestaltung hat sich entwickelt in der Auseinandersetzung zwischen Kontinuität und Wandel und vor dem Hintergrund der politisch-gesellschaftlichen Spannungen, bedingt durch die Dreiteilung des Landes in das Königreich Ungarn (unter habsburgischer Herrschaft), das Fürstentum Siebenbürgen und das Osmanische Reich.
Aus dem Inhalt: Übergangsriten im Leben – Kultivierung des Lebens: Festkultur, Alltagskultur, Kultur der Über- und Unterordnung – Struktur des geistigen Rückhalts im Leben – die Kirche als Gemeinschaft und als Erzieherin – Weltbild: das Geschichtsbild im Spannungsfeld der Türkenproblematik und der Apokalypse, der Volksglaube im Zusammenhang mit der Volksmedizin und der Hexenfrage.