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Die Förderung der deutschen Sprache durch die Schweiz

Möglichkeiten und Einschränkungen

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Carmela Ahokas Houben

Ist es der viersprachigen Schweiz möglich, ihre Mehrheitssprache zu fördern? Als eine erste Bestandsaufnahme der Schweizer Deutschförderung werden die relevanten Bereiche nach einem Theorieansatz vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen den Sprachgruppen, der Motivation und der Sprachenpolitik analysiert. Eine qualitative und bewertende Ergänzung der Literaturrecherche bilden Aussagen Sachkundiger. Zentral ist auch die Betrachtung der Wirkung der jeweiligen Förderungsaktivität und der Dichotomie Hochdeutsch und Dialekt. Es werden unter anderem der Deutschunterricht, Sprachkontakte, die Wirtschaft sowie Sprach- und Kulturvereine behandelt. Eruiert wird zugleich die Stellung des Deutschen in der Schweiz. Trotz des Grundprinzips der Schweiz, andere Sprachen zu respektieren, wird Deutsch durch situationsgerechte Methoden zumeist indirekt, partiell und passiv gefördert.
Aus dem Inhalt: Deutschförderung durch die multilinguale Schweiz – Motivation und Sprachgruppeneinstellung im Fremdsprachenunterricht – Der wirtschaftliche Wert des Deutschen – Deutschunterricht und Diglossie – Zwischen Territorialitätsprinzip und Sprachenfreiheit – Sprachvermittlung durch Kultur und Austausch.