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Spannung und Dissoziation bei der Borderline-Persönlichkeitsstörung

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Christian Stiglmayr

Patientinnen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPD) berichten von aversiven Spannungszuständen, welche häufig mit dissoziativen Zuständen einher gehen. Der Autor stellt den empirischen Forschungsstand zu diesen Themen umfassend dar. Im empirischen Teil der Arbeit untersucht er den Verlauf dieser Spannungszustände und deren Zusammenhang mit dissoziativen Zuständen. Zu diesem Zweck erhielten Patientinnen mit einer BPS und Kontrollprobandinnen für 48 Stunden einen handheld-PC, welcher stündlich zur Einschätzung der fraglichen Parameter aufforderte. Die Ergebnisse belegen bei Borderline-Patientinnen ein erhöhtes Spannungsniveau, welches häufiger ausgelöst wird, schneller ansteigt und länger bestehen bleibt. Schließlich korrelieren Spannungszustände hoch signifikant mit dissoziativen Zuständen.
Aus dem Inhalt: Borderline-Persönlichkeitsstörung – Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) – Dissoziation – Spannungszustände – Computergestützte Datenerfassung – Dissoziations-Spannungs-Skala akut (DSS-akut).