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Eugen Jochum als Chefdirigent beim Bayerischen Rundfunk

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Stephanie Mauder

Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks hat sich seit langem einen festen Platz im internationalen Konzertleben erobert. Zu verdanken ist dies nicht zuletzt Eugen Jochum, der als erster Chefdirigent (1949-60) den ursprünglich nur für Sendungen verwendeten rundfunkeigenen Klangkörper mit renommierten Musikern erweitert und in wenigen Jahren zu einem Spitzenensemble herangezogen hat.
Anhand vielfältiger Dokumente wird in dieser Studie die Entwicklung des Orchesters und dessen nicht immer einfache Situation im kulturellen Leben der Nachkriegszeit in München aufgezeigt. Ebenso erhält der Leser einen Überblick über Arbeitsweise und Programmschwerpunkte Eugen Jochums, womit der Dirigent das von ihm gegründete Orchester nachhaltig geprägt und in der bayerischen Landeshauptstadt wie auf Konzertreisen im In- und Ausland etabliert hat.
Aus dem Inhalt: Zentrale Aspekte aus Biographie und Arbeitsweise des Dirigenten Eugen Jochum, Gründer des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und Chefdirigent von 1949 bis 1960 – Überblick über die Geschichte der rundfunkeigenen Klangkörper – Einblick in Arbeit und Programmplanung Jochums mit dem Symphonieorchester, beispielsweise Kompositionen Anton Bruckners sowie Mitwirkung in der musica viva-Reihe des Bayerischen Rundfunks – Anhang: Chronologie der Abonnementkonzerte sowie der Konzertreisen des Symphonieorchesters u.a.