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Das Internet und die klassischen Medien

Konvergenz – Konkurrenz oder Komplementierung?- Eine medienpolitische Betrachtung

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Julian Weiss

Unter dem Schlagwort «Medienkonvergenz» wird eine medienpolitische Diskussion auf nationaler und europäischer Ebene um die Zukunft der Medien- und Telekommunikationsregulierung geführt. Im Rahmen einer Gesamtbetrachtung ist es Ziel dieser Dissertation, einen Beitrag zur Diskussion der rechtlichen Einordnung elektronischer Dienste in bestehende Regulierungsstrukturen zu leisten. Die Arbeit analysiert die bislang tatsächlich eingetretene Konvergenzentwicklung und untersucht ihre Auswirkungen auf Medienpolitik und Medienrecht. Ausgehend von der systematischen Untersuchung des Konvergenzphänomens werden die medienpolitischen Konfliktfelder identifiziert sowie ordnungspolitische Lösungsvorschläge unterschiedlicher Handlungsträger dargestellt. Den Schwerpunkt der Arbeit bildet die Untersuchung der medienrechtlichen Abgrenzungsproblematik zwischen Internet und klassischen Medien. Hierzu werden sowohl die verfassungsrechtlichen Vorgaben als auch die relevanten einfachgesetzlichen Regelungswerke des deutschen Rundfunk- und Presserechts sowie des europäischen Gemeinschaftsrechts umfassend geprüft und diskutiert.
Aus dem Inhalt: Gesamtbetrachtung der medienpolitischen Diskussion – Systematische Untersuchung des Konvergenzphänomens/der Medienkonvergenz – Darstellung medienpolitischer Akteure und ihrer Konzepte – Untersuchung der medienrechtlichen Abgrenzungsproblematik zwischen Internet und klassischen Medien – Prüfung verfassungsrechtlicher Vorgaben und einfachgesetzlicher Regulierungsstrukturen – Einordnung der Abgrenzungsproblematik in den europäischen Rechtskontext.