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Zur Tätigkeit der Haupttreuhandstelle Ost, Treuhandstelle Posen 1939 bis 1945

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Jeanne Dingell

Die Haupttreuhandstelle Ost, Treuhandstelle Posen war eine Dienststelle des Deutschen Reiches 1939-1945. Sie wurde durch einen Erlaß des Beauftragten für den Vierjahresplan, Hermann Göring, vom 19.10.1939 ins Leben gerufen. Ihre Aufgabe bestand a) in der Erfassung, Beschlagnahme und Verwaltung respektive Verwertung und Verkauf des Vermögens des zerschlagenen polnischen Staates, b) das Geld- und Kreditwesen im Zuständigkeitsbereich zu regeln und c) sämtliche dafür erforderlichen wirtschaftlichen und finanztechnischen Maßnahmen zu ergreifen sowie die notwendigen Verhandlungen zu führen und die Verrechnungsoperationen vorzunehmen. Ihr Handeln war in jeder Hinsicht völkerrechtswidrig. Nach dem Krieg kamen Mitarbeiter der Haupttreuhandstelle Ost für ihre Verbrechen weitgehend unbestraft davon. Für die Tätigkeit der Haupttreuhandstelle Ost haben die Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches kaum Reparationen bezahlt. Bislang gab es keine Monographien zu diesem Thema. Diese Arbeit stellt nur einen Anfang der Geschichte der Wirtschaftsverbrechen in Polen während des Zweiten Weltkrieges dar.
Aus dem Inhalt: Zweiter Weltkrieg – Polen und Deutschland – Systematische Wirtschaftsverbrechen im besetzten Polen – Plünderung – Ausbeutung – Raubmord.