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Refinanzierung von Leasingverträgen

Zur Forfaitierung von Forderungen aus Finanzierungsleasingverträgen über Mobilien an Kreditinstitute unter besonderer Berücksichtigung ausgewählter Rechtsprobleme

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Thorsten Reviol

Diese Arbeit ist eine Begutachtung des Leasinggeschäftes aus der Sicht der refinanzierenden Bank. Die Leasinggesellschaften können ihre gewaltigen Investitionsvolumen nur noch durch Inanspruchnahme von Fremdkapital bewältigen. Die Refinanzierung erfolgt in der Regel über Banken zumeist im Wege des regresslosen Ankaufes der Leasingraten. Es stellt sich daher die Frage nach Bestand und Durchsetzbarkeit der zedierten Leasingforderungen. Nach der Darstellung der Art und Weise der Refinanzierung werden die typischen Störungen aufgezeigt, durch die der Leasingvertrag notleidend wird. Diese leasingtypischen Risiken sind angemessen und ausreichend im Refinanzierungsvertrag zu berücksichtigen. Denn dies berührt den Bestand der Leasingforderungen selbst und führt letztendlich zur Frage, welchen Umfang die Haftung des Leasinggebers für den Bestand der Leasingforderungen im Verhältnis zur Bank hat.
Aus dem Inhalt: Art und Weise der Refinanzierung – Leasingtypische Risiken für den Bestand der Leasingverträge – Konkurs und Insolvenz des Leasingnehmers/-gebers – Finanzierungsleasing und Verbraucherkreditgesetz – Sittenwidrigkeit von Leasingverträgen – Auswirkungen der Bestandsrisiken auf die Refinanzierung – Rechtstatsächliche Überprüfung der Refinanzierungsverträge.