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Integriertes Chemielogistikmanagement

Analyse und Gestaltungsansätze zwischen Kosten, Differenzierung und Ökologie

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Guido Post

Die Umsetzung ökologischer Ziele muss sich in Unternehmen in der Regel an sehr eng gesetzten betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen orientieren. Die Umweltmanagementforschung der letzten Jahre hat sich intensiv diesem ökonomisch-ökologischen Trade Off gewidmet. Trotz dieser Forschung liegen im Spannungsfeld von einerseits sehr strategisch ausgerichteten Untersuchungen zur Beziehung von «Ökologie und Wettbewerbsfähigkeit» und andererseits sehr operativen Öko-Effizienz-Analysen bisher wenige handhabbare Managementinstrumente vor, die zur Entscheidungsunterstützung im ökonomisch-ökologischen Spannungsfeld beitragen. Ein wichtiger diesbezüglicher Ansatz ist das von Hummel in Anlehnung an strategische Controlling-Ansätze entwickelte Ökologie-, Kosten- und Differenzierungstreiberkonzept. Der Ansatz bleibt in seiner Ursprungskonzeption jedoch unscharf und bedarf für eine wirkliche Anwendung weitergehender Operationalisierungen. Die Arbeit greift den Bezugsrahmen von Hummel für ein konkretes Anwendungsfeld – die Logistik in Chemieunternehmen – auf und konkretisiert ihn an diesem Beispiel. Damit leistet sie sowohl einen Beitrag zur instrumentellen Umweltmanagementdebatte als auch speziell zur Konzeption eines integrierten Chemielogistikmanagements, das Service-, Kosten- und Umweltaspekte miteinander vereint.
Aus dem Inhalt: Umweltmanagementdiskussion – Berücksichtigung der ökonomischen Folgen von Umweltstrategien – Optimierung der Chemielogistik – Treiberkonzept nach Hummel – Konzeptionelle Grundlagen zur Chemielogistik – Kosten, Differenzierung und Ökologie in der Chemielogistik – Gestaltungsansätze für die strategische Logistikplanung – Strategien zur Verringerung von Gefahrguttransporten.