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Trainingsprogramm zur Förderung selbstregulativer Kompetenz in Kombination mit Problemlösestrategien PROSEKKO

Entwicklung, Durchführung und längsschnittliche sowie prozessuale Evaluation

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Tina Gürtler

Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der internationalen Vergleichsstudien TIMSS und PISA wurde ein Interventionsprogramm entwickelt, das auf eine Verbesserung der Problemlösefähigkeiten und fächerübergreifender Kompetenzen abzielt. Die Evaluation der Trainings integrierte ein Kontrollgruppendesign mit Vorher-, Nachher- und Stabilitätsmessung sowie eine prozessuale Evaluation. Die Ergebnisse zeigen, dass sich fachspezifische (Problemlösen in Mathematik) und fächerübergreifende Kompetenzen (Selbstregulation) durch Training verbessern lassen. Eine kombinierte Vermittlung von Selbstregulations- und Problemlösestrategien erwies sich am effektivsten. Analysen zum Einsatz des Lerntagebuchs zeigen durchweg positive Wirkungen des Monitorings auf das Lernverhalten, insbesondere auf die Selbstreflexion.
Aus dem Inhalt: Theoretischer Hintergrund der Trainingsinhalte: Selbstregulation und Problemlösen – Fragestellungen: Führt eine kombinierte Vermittlung von Selbstregulations- und Problemlösestrategien zu einer Förderung von Problemlöse- und Selbstregulationsfähigkeit? Welche Gewichtung der Elemente ist optimal? (zwei Interventionsstudien) – Methode: Kontrollgruppendesign mit Vorher-, Nachher- und Stabilitätsmessung – Methode: prozessuale Evaluation (multiples Baseline-Design) durch den Einsatz standardisierter Lerntagebücher – Auswertung: längsschnittlich (mehrfaktorielle multivariate Varianzanalysen) und prozessual (Trend- und Interventionsanalysen).