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Das Fremde im Alltagsleben des Einzelnen – Mediales Klischee oder reales Feindbild?

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Gabriela Racek

In der EU polarisieren rechtspopulistische Parteien mit einem radikalen fremdenfeindlichen Konfrontationskurs. Eine Erklärungsmöglichkeit liegt im gezielten Anklinken an einen der ältesten Reflexe der Menschheit – der Angst vor dem unbekannten Fremden. Dieses Buch versucht der Problematik des Rassismus vor dem Hintergrund des aktuellen politischen Geschehens in Österreich auf den Grund zu gehen. Unter Berücksichtigung der welthistorischen Rahmenbedingungen wird versucht, das Phänomen Fremdenfeindlichkeit theoretisch fassbar zu machen. Empirisch werden jene psychologischen Wirkfaktoren herausgefiltert, die, ausgelöst durch medialen Kulturkontakt, Xenophobie zum integralen Bestandteil unseres soziokulturellen Systems machen. Aufgedeckt werden jene Mechanismen, die eine wechselseitige Beeinflussung von medialer Information, politischer Einstellung und individueller Sozialisation verursachen.
Aus dem Inhalt: Warum das Fremde so fremd erscheint - Spurensuche in Alltag und Wissenschaft – Realer Kulturkontakt - Instabilitätsfaktor für die eigene Gesellschaft – Rassismus - ein irrationales Gedankengebäude – Medialer Kulturkontakt - tägliche Desinformation über das Fremde – Symbiose von Massenmedien und Politik als Basis für die Verbreitung rechter Ideologien – Kulturkontakt im Blickwinkel der Psychoanalyse – Qualitative Sozialforschung als Zugang zu individuellem Alltagshandeln.