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Wahrheitsemphase und poietisches Können

Platonismen in der russischen Literatur von Deržavin bis Nabokov

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Georg Schomacher

Seit der Antike haben sich Dichter und Künstler herausgefordert gefühlt, Platons Verdikt von der Ungenauigkeit bzw. Falschheit ihrer Werke zu widerlegen. Für die europäische Literatur ist diese Wechselwirkung hinlänglich bewiesen worden. Doch welche Strategien entwickelten russische Dichter, um ihre Werke vor dem Hintergrund von Platons Urteil entweder zu legitimieren oder gar als Gegenentwurf zu positionieren? Dies ist der Hauptaspekt des vorliegenden Buches.
Aus dem Inhalt: Wahrheit und Dekoration: G. R. Deržavin – Topographische und literarische Grenzverletzungen als ästhetisches Erlebnis: A. F. Vel’tman – Spielwelten und absolute Komik: A. V. Suchovo-Kobylin – Das Kunstwerk immer wieder neu erschaffen: I. F. Annenskij – Literatur als Spiel: V. V. Nabokov.