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Die Führungskonzeption der deutschen und italienischen Streitkräfte im Vergleich

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Oliver Hutmacher

Vor dem Hintergrund neuer sicherheitspolitischer Aufgaben und Herausforderungen kommt multinationalen Streitkräftestrukturen eine stetig wachsende Bedeutung zu. Die bisherigen Erfahrungen bei der bi- und multinationalen Zusammenarbeit von Streitkräften zeigen, dass dabei durch nationale Eigenheiten vielfach Schwierigkeiten in den verschiedensten Bereichen auftreten. Von besonderer Brisanz für die Leistungsfähigkeit der Truppe sind dabei auf Dauer erkennbare Differenzen im täglichen Umgang der Soldaten miteinander. Die Studie vergleicht staatliche Entwürfe von allgemeiner Grundlage und Grundvorgaben für das Führungsverhalten der deutschen und italienischen Streitkräfte. Mit Deutschland und Italien werden zwei Staaten untersucht, die bislang nicht zu einer fortgeschritten vertieften Form der Kooperation im Bereich ihrer Streitkräfte gefunden haben, deren Zusammenarbeit aber insbesondere mit dem Aufbau der gemeinsamen europäischen Krisenreaktionskräfte vor einer neuen Herausforderung steht. Die vergleichende Untersuchung dieser beiden Streitkräfte ist aus historischer Sicht von besonderem Interesse.
Aus dem Inhalt: Historische und politische Grundlagen – Die Konzeption der Inneren Führung – Entwurf der neuen Streitkräfte – Verfassungsvorgaben und deren gesetzliche Ausgestaltung – Ausbildung als Teil der Führungskonzeption – Führungskonzeption im militärischen Alltag – Entwicklungstendenzen – Vergleich – Analyse.