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Die Erbansprüche auf die Herzogtümer Schleswig und Holstein 1863/64

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Karl-Otto Hagelstein

Als Ende 1863 mit Friedrich VII. der letzte gemeinsame Herrscher über Dänemark und Schleswig-Holstein gestorben war, erhoben die Häuser Augustenburg, Glücksburg, Oldenburg und Hohenzollern Anspruch auf die Thronfolge in den Herzogtümern. Wem dabei das am besten begründete Recht zur Seite stand, ist eine immer noch offene Frage, der die vorliegende Untersuchung nachgeht. Sie skizziert die rechtlichen, dynastischen und politischen Voraussetzungen, stellt die Positionen der Verfechter der verschiedenen Erbrechtsansprüche dar und konfrontiert sie mit den Quellen und der herrschenden Lehre der Rechtswissenschaft zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Damit schafft sie die Grundlage zu einer nicht nur erfolgsorientierten Beurteilung der Lösung der schleswig-holsteinischen Frage.
Aus dem Inhalt: Das Lehnrecht – Das Haus Schleswig-Holstein-Sonderburg – Der Erwerb Schleswigs und Holsteins durch Christian I. – Der Verzicht der Kurfürstin Elisabeth – Die Basis der Erbansprüche – Die sukzessionsrechtlichen Folgen des Landtages von 1616 und der gemeinsamen Regierung – Die Bedeutung der Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst für die schleswig-holsteinische Erbfolgefrage – Die abgeteilten Herren – Die Lehnverhältnisse des Hauses Sonderburg – Der Erbvertrag der Söhne Alexanders von Sonderburg – Die Inkorporation Schleswigs 1721 – Die Inkorporation Holsteins 1806 – Die Problematik der Ebenbürtigkeit – Das Erbrecht an einzelnen Teilen Holsteins – Das Erbrecht an den Herzogtümern nach 1848.