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Die Nationskonzeptionen in deutschen und britischen Enzyklopädien und Lexika im 18. und 19. Jahrhundert

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Karsten Behrndt

Ausgehend von den Ergebnissen der jüngeren Forschung, die gezeigt hat, welch wichtiger Stellenwert enzyklopädischen Werken im Rahmen der gesellschaftlichen und politischen Wandlungsprozesse im 18. und 19. Jahrhundert zukommt, untersucht die Arbeit Konzeptionen von Nation in deutschen und britischen Enzyklopädien und Lexika. Dabei wird zum einen deutlich, daß Enzyklopädien und Lexika ihrem Anspruch gerecht wurden, Medium der Vermittlung von Information auf dem jeweils neuesten Wissensstand zu sein, zum anderen, in welchem Ausmaß sie die vom jeweiligen politischen Standpunkt bestimmte Bewertung des von ihnen thematisierten Wissens widerspiegeln. Enzyklopädische Werke erweisen sich als ein überraschend aktuelles Medium, das einen nicht zu unterschätzenden Beitrag geleistet haben dürfte zur Entstehung und Durchsetzung des Bewußtseins, zur jeweiligen Nation zu gehören.
Aus dem Inhalt: Zur Thematik der Enzyklopädien und Lexika – Zum Adressatenkreis der Enzyklopädien und Lexika – Zum Begriff der Nation – Die Enzyklopädien des 18. Jahrhunderts – Die Enzyklopädien des 19. Jahrhunderts – Zum Quellenwert der Enzyklopädien und Lexika.