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Benachteiligte Jugendliche an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf

Überlegungen zu einer strukturellen und inhaltlichen Reform präventiver Berufsbildungspraxis

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Sigrid Mathern

Am Rande von PISA gedeihen Bildungskarrieren, die individuelle Chancen in Benachteiligungsspiralen verwandeln und die gesellschaftliche Entwicklung in Atem halten. Der Anspruch auf Chancengleichheit und Bildung gerinnt für viele zur Aufbewahrung zwischen Schule, Maßnahmendschungel und Erwerbslosigkeit. Beruflicher Bildung kommt eine Schlüsselfunktion für notwendige Integrationshilfen, jugendliche Identitätsentwicklung und die Verbesserung der Lern- und Arbeitsmarktchancen dieser Jugendlichen zu. Den jugendsoziologischen Analysen zur Problemsituation von Berufsnot Betroffener folgt die Entwicklung eines pädagogischen Präventions- und Qualifizierungskonzeptes an Schulen. Durch Schaffung strukturell notwendiger Voraussetzungen und gemeinsame Entwicklung professioneller Unterstützung steht einer erfolgreichen Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen wenig im Wege.
Aus dem Inhalt: Benachteiligte Jugendliche an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf – Schulische und berufliche Perspektivlosigkeit – Soziale Auffälligkeit – Arbeit und Beruf als Identitätsstifter – Präventive Berufsbildungspraxis für benachteiligte Jugendliche – Sozialpädagogische Beratungs- und Koordinationsstellen als Antwort auf Problemlagen in Schulen – Neue PädagogInnen braucht das Land: Ein neues Qualifikationsprofil und Selbstverständnis für Lehrkräfte?