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Abfindungen von Minderheitsaktionären

Eine komparative, ökonomische Analyse zu den Regelungen in Deutschland, USA und England

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Bettina Orlopp

Abfindungsregelungen bei Aktiengesellschaften dienen dazu, Aktionären den Ausstieg in bestimmten Situationen zu angemessenen Konditionen zu ermöglichen. Damit sollen bestehende Interessenkonflikte zwischen Minderheits- und Kontrollaktionär minimiert sowie ein schädigendes Verhalten des Kontrollaktionärs verhindert werden. Gleichzeitig sollte der Minderheitenschutz in der Weise konzipiert sein, dass er effiziente, d.h. die Gesamtwohlfahrt steigernde, Unternehmenszusammenschlüsse fördert. Diese Arbeit analysiert die bestehenden Abfindungsregelungen in Deutschland, USA und England hinsichtlich ihrer Wirkungen auf Minderheitsaktionäre, Kontrollaktionäre und Gesamtwohlfahrt und ihrer Anwendbarkeit in der Praxis. In diesem Zusammenhang untersucht die Arbeit ferner, wie weitreichend der Minderheitenschutz in Bezug auf Abfindungsregelungen sein muss und zu welchem Zeitpunkt er einsetzen sollte.
Aus dem Inhalt: Analyse der Abfindungsregelungen in Deutschland, USA und England – Betrachtung aller Situationen, bei denen es zu Abfindung von Minderheitsaktionären kommen kann – Erwerb einer Kontrollbeteiligung: Öffentliches Übernahmeangebot, Paketkäufe, private Marktkäufe – Besitz einer Kontrollbeteiligung: Faktischer Konzern, Vertragskonzern, Eingliederung, Verschmelzung, Umwandlung – Vertiefte Analyse von kritischen Themen bei der Bemessung von Abfindungen.