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Werdende Wohnungseigentümergemeinschaft

Die ungewisse Zukunft eines traditionellen WEG-Rechtsinstituts

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Lars Heismann

Fast so alt wie das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) selbst ist die Frage, inwieweit es vorzeitige Anwendung auf den noch nicht im Grundbuch eingetragenen Begründer oder Erwerber von Wohnungseigentum findet. Die herrschende Rechtsauffassung will die sogenannte werdende Wohnungseigentümergemeinschaft nur bis zur Entstehung der «echten» Gemeinschaft zulassen. Der Verfasser zeigt, daß diese Einschränkung mit dem individuell geprägten Wohnungseigentumsrecht unvereinbar ist, die analoge Anwendung des WEG vielmehr für jeden Ersterwerber von Wohnungseigentum gilt. Zudem klärt er die bislang vernachlässigten terminologischen, methodischen und materiellrechtlichen Grundlagen des Rechtsinstituts. Er bietet Lösungen für alle einschlägigen Problemkreise und für weitere aktuelle Streitpunkte im Wohnungseigentumsrecht.
Aus dem Inhalt: Rechtsstellung des Wohnungseigentümers – Annäherung an das Wohnungseigentum – Erstherstellungspflicht – Rechtsnatur der Gemeinschaft – Einpersonengemeinschaft – Voraussetzungen für die Vorverlagerung bzw. Einschränkung von Rechtspositionen des Wohnungseigentümers – Verdoppelung von Stimmrechten – Verdrängende Vollmacht – Effektivität von Vertragslösungen – Änderungen der Teilungserklärung – Vereinbarungen und Verdinglichung (§§10 Abs. 2,12 WEG) – Verlust und Übertragung des Status «Werdender Wohnungseigentümer» – Gutglaubensschutz (§§ 891 ff. BGB).