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Managementtraining in China

Neue Erkenntnisse über Akzeptanz und Relevanz westlicher Managementtheorien und Trainingsmethoden- (Beispiele aus dem Siemens Management Institute in Peking)

Series:

Detlef Hanisch

Am Siemens Management Institute in Peking werden junge chinesische Manager mit westlichen Trainingsformen in modernen Managementmethoden des Abendlandes geschult. Dabei stellt sich heraus, dass viele westliche Managementtheorien, auch aus dem Gebiet der Organisationspsychologie, auf großes Interesse unter chinesischen Jungmanagern stoßen. Diese Aufgeschlossenheit gegenüber westlichen Trainingsformen und -inhalten ist Ausdruck eines landesweiten Wertewandels in Chinas jüngerer Generation, der von der interkulturellen Managementliteratur bisher kaum beachtet wurde. Er äußert sich in einer weitverbreiteten Bevorzugung individualistischer Werte und einer abnehmenden Verbindlichkeit konfuzianischer Normen. Positiv wirkt sich dieser Trend auf Akzeptanz und Relevanz westlicher Managementtheorien in China aus. Darüber wird in diesem Buch berichtet. Beispielhaft wird die Eignung westlicher Trainingsmethoden, wie Action Learning, Distance Learning und anderer interaktiver Organisationsformen des Lernens vorgestellt. Neue Erkenntnisse über das Lernverhalten, offenere Kommunikationsformen, Persönlichkeit, Führungsstile und Karriereorientierungen junger chinesischer Manager werden beschrieben und analysiert.
Aus dem Inhalt: Trainingsbedarf chinesischer Manager – Management- und trainingsrelevante Besonderheiten des chinesischen Kulturraums – Wertewandel in China – Die Trainingskonzeption am Siemens Management Institute in Peking – Einsatzmöglichkeiten des Action Learning, Distance Learning und anderer interaktiver Trainingsformen in China – Neue Erkenntnisse über die Eignung organisationspsychologischer Theorien am Beispiel von Kommunikations-, Lern-, Persönlichkeits-, Führungs-, Karriere- und Teamtrainings.