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Globalisierung, Integration und effiziente Finanzpolitik in Europa

Zur Aufgabenverteilung zwischen der Europäischen Union und den EU-Mitgliedstaaten aus allokativer Sicht

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Norbert Geiger

Der weltweite Globalisierungsprozess und die voranschreitende europäische Integration haben die Rahmenbedingungen für nationale Wirtschafts- und Finanzpolitik und die internationale Zusammenarbeit nachhaltig verändert. Dies beinhaltet für die Staaten und Regionen Europas (Wachstums-)Chancen, birgt aber gleichzeitig erhebliche Gefahren, die mit dem steigenden Wettbewerbsdruck einhergehen. Vor diesem Hintergrund stellt sich für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union die zentrale Frage, auf welchen Politikfeldern ein autonomes Handeln überhaupt noch möglich ist und in welchen Bereichen eine Kooperation mit anderen Staaten, insbesondere eine Übertragung hoheitlicher Befugnisse auf die EU-Organe, geboten erscheint. Die Beantwortung dieser Frage aus effizienztheoretischer Sicht ist die Aufgabe dieser Arbeit.
Aus dem Inhalt: Internationaler Standortwettbewerb – Arbeitskräftemigrationen – Kooperativer und kompetitiver Föderalismus – Regionalentwicklung – Neoklassische und neue Wachstumstheorie – Europäischer Finanzausgleich – Neue Politische Ökonomie – Quellen- und Wohnsitzprinzip der Faktorbesteuerung – Konsumorientierte Besteuerung – Neuordnung des EU-Finanzsystems.