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Unternehmensvereinigungen und Shareholder Value

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Ludger Picken

Unternehmensvereinigungen ( Mergers & Acquisitions) sind ein empirisch und sozial bedeutendes Phänomen. In der letzten Dekade war weltweit ein enormer Anstieg der Transaktionszahlen und -volumina zu verzeichnen. Doch wie steht es um den Erfolg dieser Strategie externen Wachstums aus Shareholder Value-Sicht? Zur Beantwortung dieser Frage trägt die Arbeit mit einer empirischen Untersuchung bei. Ausgehend von den theoretischen Erklärungsansätzen für Unternehmensvereinigungen werden zwei konträre Erfolgshypothesen abgeleitet: Wertsteigerungshypothese versus Moral-Hazard-Hypothese. Die empirische Prüfung dieser beiden Hypothesen erfolgt mittels einer Ereignisstudie. Die Stichprobe basiert auf Daten des deutschen Kapitalmarkts; sie enthält 227 Ereignisse für übernehmende und 33 Ereignisse für übertragende Gesellschaften im Zeitraum 1993 bis 1998. Die Ergebnisse der Studie stützen tendenziell die Wertsteigerungshypothese.
Aus dem Inhalt: Problemstellung und Gang der Arbeit – Grundlegung – Theoretische Erklärungsansätze für Unternehmensvereinigungen – Zum Erfolg von Unternehmensvereinigungen – Modellbeschreibung – Ergebnisse der empirischen Untersuchung – Zusammenfassung.