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Kulturelle Selbstentwürfe in zeitgenössischer indianischer Literatur

N. Scott Momaday, Sherman Alexie und Wendy Rose

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Nicole Schröder

Diese Studie beschäftigt sich in innovativer Weise mit der Frage kultureller Identität angesichts verschiedener kultureller Räume und Traditionen am Beispiel von zeitgenössischer indianischer Literatur. Dabei wird der Begriff der Kultur mit Hilfe verschiedener Theorien (Homi Bhabha, James Clifford, Mary Louise Pratt) einer eingehenden und weitreichenden Analyse unterzogen. Hauptaugenmerk der Arbeit liegt jedoch auf fiktionalen Entwürfen kultureller Identitäten. Werke von N. Scott Momaday, Sherman Alexie und Wendy Rose werden im Dialog mit den zuvor erarbeiteten theoretischen Gesichtspunkten in neuer Herangehensweise gedeutet. Die Autorin zeigt, dass die Schriftstellerinnen und Schriftsteller ihren Entwürfen einen Kulturbegriff zugrunde legen, der Prozesshaftigkeit und Veränderbarkeit betont, und auf dieser Basis Identität gleichfalls als dialogischer Prozess verstanden wird.
Aus dem Inhalt: Was ist Kultur? Homi Bhabha, James Clifford, Mary Louise Pratt – N. Scott Momadays The Ancient Child: Reisende zu neuen Horizonten – Überleben in paradoxen Welten: Sherman Alexies Reservation Blues – Das lyrische Ich als Grenzgänger: Hybridität in Wendy Roses Gedichten – Kulturbegegnungen als Dialog.