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Ist Selbstregulation zur Förderung von Problemlösen hilfreich?

Entwicklung, Durchführung sowie längsschnittliche und prozessuale Evaluation zweier Trainingsprogramme

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Franziska Perels

Die Ergebnisse der internationalen Vergleichsstudie TIMSS weisen auf eher unterdurchschnittliche Leistungen deutscher Schüler im internationalen Vergleich hin, die unter anderem auf Defizite der mathematischen Problemlösekompetenz zurückzuführen sind. Vor diesem Hintergrund wurden zwei Trainingsprogramme zur Förderung der mathematischen Problemlösekompetenz durchgeführt und sowohl längsschnittlich als auch prozessual evaluiert. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Kombination von Problemlösestrategien mit fächerübergreifenden Selbstregulationsstrategien zu besseren Resultaten bezüglich der Problemlösefähigkeit der Schüler führt, als die reine Vermittlung fachspezifischer Strategien. Bezüglich des Monitoringinstruments (Lerntagebuch) weisen die Ergebnisse darauf hin, dass es möglich ist, über die Anleitung zur Selbstreflexion einen die Trainingsinhalte unterstützenden Effekt zu erreichen.
Aus dem Inhalt: Theoretischer Hintergrund zu Problemlösen, Selbstregulation, Transfer und Evaluation – Beschreibung zweier Trainingsprogramme zur Förderung der mathematischen Problemlösekompetenz – Längsschnittliche (Prätest, Posttest, Stabilitätsuntersuchung) und prozessuale Evaluation (multiples Baseline-Design) – Auswertung der Längsschnittdaten: mehrfaktorielle multivariate und univariate Varianzanalysen mit Messwiederholung, Einzelvergleiche – Auswertung der prozessualen Daten: Trend- und Interventionsanalysen – Implikationen sowohl für die weitere pädagogisch-psychologische Forschung als auch für die praktische Anwendung in Schule und Beratung.