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«Dulness Never Dies«

Ein thematischer und struktureller Vergleich zwischen Alexander Popes «The Dunciad» (1742) und T. S. Eliots «The Waste Land» (1922)

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Stefan Schenk-Haupt

Die Studie untersucht zwei Texte, die repräsentativ für ihre jeweilige Epoche, den Klassizismus und die Hochmoderne in England, stehen. Obwohl die beiden Texte kaum unterschiedlicher geartet sein können, zeigen sich im Vergleich frappierende Ähnlichkeiten. The Dunciad und The Waste Land erhellen sich gegenseitig, denn sie bringen eine grundlegende Krise zum Ausdruck. Die menschliche Gesellschaft zeigt bei Pope und Eliot schwerwiegende Anzeichen eines politischen, kulturellen und sozialen Zerrüttungsprozesses, den ihre Dichtungen anprangern und verspotten. Da ein genetischer Bezug entfällt, besteht die Methode der Untersuchung in einer generellen, typologischen Gegenüberstellung der beiden Texte in struktureller und inhaltlicher Sicht. Hierbei zeigt sich, wie Eliot in geistiger Übereinstimmung mit Pope dessen Kulturpessimismus noch steigert.
Aus dem Inhalt: The Dunciad und The Waste Land als Gegenstand einer komparatistischen Untersuchung – Poetologische Voraussetzungen – Werkgenese und Textfassungen – Paratextualität und Intertextualität – Inversion des klassischen und christlichen Epos – Satirische Strategien der Autoren – Londondichtung als Gesellschaftssatire – Darstellung von Kultur- und Zivilisationsverfall.