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Niederlassungsfreiheit der Kapitalgesellschaften in der Europäischen Union nach der Centros- und der Überseering-Entscheidung des EuGH

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Ferdinand Unzicker

Die Diskussion um die Zulässigkeit internationaler Gesellschaftsformen wurde lange Zeit vorwiegend unter dem Blickwinkel des Theorienstreits zwischen Sitztheorie und Gründungstheorie geführt. Dieser Ansatz ist jedoch unvollständig, unterfallen doch europäische Gesellschaften grundsätzlich dem Schutzbereich der Niederlassungsfreiheit gemäß Art. 43,48 EGV. Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Zulässigkeit verschiedener Unternehmensformen anhand der europäischen Rechtsgrundlagen zu überprüfen. Schließlich wurde auch der Frage nachgegangen, inwieweit der nationale Gesetzgeber – vor dem Hintergrund europarechtlicher Vorgaben – noch berechtigt ist, Sonderregelungen für ausländische Gesellschaften aufzustellen.
Aus dem Inhalt: Die Dogmatik der Niederlassungsfreiheit für Gesellschaften – Einzelne Gestaltungsformen (Zweigniederlassung, Sitzverlegung, Fusion/Verschmelzung sowie die «ausländische GmbH & Co. KG») in ihren international-privatrechtlichen und vor allem europarechtlichen Bezügen.