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Studien zum Romanushymnus des Prudentius

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Rainer Henke

Die Unfähigkeitsbeteuerungen im Proöm des 10. Märtyrerhymnus des Prudentius werden zusammen mit den übrigen Inferioritätsbezeugungen frühchristlicher Autoren gemeinhin als Ausdruck einer bei heidnischen Schriftstellern üblichen «affektierten Bescheidenheit» missver- standen. Demgegenüber erweist die Untersuchung den spezifisch christlichen Charakter solcher Äusserungen. - Die christlichen Marterschilderungen sind oft als zu grausam, das ästhetische Empfinden verletzend kritisiert worden. Die Grausamkeit in den Berichten über Martyrien hat jedoch, wie gezeigt wird, eine theo- logische Grundlage. - Die Arbeit beschäftigt sich anhand einer Rede des Märtyrers Romanus mit dem Unterschied zwischen der heidnischen und christlichen Auffassung vom Adel.
Aus dem Inhalt: U.a. Ausgehend vom 10. Märtyrerhymnus des Prudentius: Die Unfähigkeitsbeteuerungen christlicher Autoren als Ausdruck christlicher Demut - Der christliche Gedanke einer Entsprechung von Leiden und Verdienst des Märtyrers - Der «Tugendadel» des Märtyrers.