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Kommunikative Kompetenz als realistisches Reformkonzept?

Eine empirische Untersuchung zur Relevanz politischer Wert- und Einstellungsorientierungen von Landtagsabgeordneten

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Frank Hampel

Das Ziel der vorgelegten Untersuchung ist es, anknüpfend an Forderungen aus dem gesellschaftlichen Raum, die kommunikative Kompetenz politischer Akteure zu untersuchen. Als zentrales Analyseraster dient u.a. die Theorie des geplanten Verhaltens (TOPB) von Fishbein und Ajzen, die es ermöglicht, eine gehaltvolle, messtheoretische Variablenprüfung vorzunehmen und die Vorlage vordefinierter Kategorienraster mit offen zu formulierenden Fragestellungen zu verkoppeln. In der empirischen Analyse wird die Anwendbarkeit und Reichweite der Theorie geprüft. Dazu werden die mittels schriftlicher Interviews erhobenen Primärdaten von Landtagsabgeordneten aus neun Bundesländern herangezogen. Die Datenanalyse verwendet hierbei nicht, wie sonst üblich, regressionsanalytische Ansätze, sondern bedient sich linearer Strukturgleichungsmodelle.
Aus dem Inhalt: Konzeptionelle Grundlegung: Das theoretische Konzept der Kommunikativen Kompetenz – Modelltheoretische Analyseansätze im Rahmen der Theorie des überlegten bzw. geplanten Verhaltens (Ajzen / Fishbein) und Analysen mit Hilfe von Einstellungsmessungen – Empirische Strukturbestimmung: Methodische Probleme und Auswahl der Analyseverfahren – Lineare Strukturgleichungsmodelle und Verfahren der summierten Skalenbildung – Operationale Definitionen – Itemauswahl und Skalenkonstruktion – Deskription der Messungen – Analytisches Erklärungsmodell – Schlussfolgerungen.