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Transnationale Beziehungen der Russen in Moldova und der Ukraine

Ethnische Diaspora zwischen Residenz- und Referenzstaat

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Klemens Büscher

Die Beziehungen zwischen Staaten werden von einer Vielzahl gesellschaftlicher Akteure beeinflusst, darunter auch von ethnischen Diaspora. Dieser Band befasst sich mit den russischen Diaspora in Moldova und der Ukraine in der Zeit von 1992 bis 1998. Konnten sie Impulse zwischen ihrem jeweiligen Residenzstaat und Russland vermitteln? Wirkten sie als integrierender Faktor – oder waren sie gar die «fünfte Kolonne» Moskaus? Wie wurde das Verhältnis zwischen Russland und Moldova bzw. Russland und der Ukraine durch die russischen Diaspora beeinflusst? Auf der Grundlage eines systematischen Analyserahmens transnationaler Beziehungen ethnischer Diaspora werden diese Fragen in vergleichender Perspektive untersucht.
Aus dem Inhalt: Der Forschungsansatz der transnationalen Beziehungen – Ethnizität und Nationalismus im zwischenstaatlichen Kontext – Ethnische Diaspora zwischen Residenz- und Referenzstaat – Die neue russische Diaspora – Zur Politik Russlands – Rechts und links des Dnjestr: Die doppelte Diasporafrage in Moldova – Zwischen Kiew und Moskau: Russen in der Ukraine.