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Persönliche Haftung in risikokapitalfinanzierten Gesellschaften

Materiellrechtliche Besonderheiten der Haftung der Organe und Gesellschafter auf Schadensersatz

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Kristina Leffler

Die Arbeit befasst sich mit der persönlichen Haftung der Organe und Gesellschafter risikokapitalfinanzierter Jungunternehmen, sogenannter Start Ups. Es sind drei wesentliche Felder untersucht worden: Die ökonomischen Besonderheiten, die Auswirkungen der Doppelstellung als Organ und Gesellschafter und die hervorgehobene Stellung der Risikokapitalgeber.
Die wirtschaftliche Unsicherheit dieser Unternehmen führt zu einer besonderen Bedeutung eines unternehmerischen Ermessensspielraums, aber auch von Buchhaltung und Controlling. Die Doppelstellung führt dazu, dass die Organe einen weiteren Ermessensspielraum besitzen, aber auch eine Haftung als Gesellschafter in Betracht kommt. Die Risikokapitalgeber unterliegen als Gesellschafter und als Mitglieder in Aufsichtsorganen erhöhten Anforderungen.
Aus dem Inhalt: Risikokapitalfinanzierte Unternehmen: eine rechtliche Definition – Die Kompetenzverteilung in Aktiengesellschaft und GmbH und die Auswirkungen einer Doppelstellung als Gesellschafter und Organ auf das Kompetenzgefüge und eine mögliche Haftung – Organhaftung unter besonderer Berücksichtigung der Sorgfaltspflichten des Managements in einem Start Up, der unternehmensleitenden Gesichtspunkte sowie der Frage des Ermessensspielraums der Aufsichtsorgane – Die persönliche Haftung von Gesellschaftern, faktischen Organen und einflussnehmenden Dritten – Fragen der Konzernhaftung, der Haftung aus Verletzung von Treuepflichten, der organähnlichen Haftung bei Unternehmensleitung sowie der Einflussnahme und Durchgriffshaftung.