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Das Haftungsrecht als Instrument der Kontrolle von Kapitalmärkten

Eine vergleichende Analyse

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Nina Miller

Zur Schaffung effizienter Kapitalmärkte muss die Offenlegung richtiger, vollständiger und allokationsrelevanter Informationen erreicht werden. Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, wie das materielle und das prozessuale Haftungsrecht als Steuerungsinstrumente für das Verhalten der Kapitalmarktteilnehmer auszugestalten sind und wie sie zusammenspielen müssen, damit Kapitalmärkte effizient sind. Anhand der deutschen und US-amerikanischen Vorschriften zur Börsenprospekthaftung, zum Insiderhandel und zur Ad-hoc-Publizität untersucht die Arbeit deren unterschiedliche Ausgestaltungen und Auswirkungen auf das Verhalten der Kapitalmarktteilnehmer. Darüber hinaus werden prozessrechtlich die kollektive Geltendmachung von Ansprüchen, die dem US-Recht eigene pre-trial discovery und die Kostenregelungen auf ihre Wirkung hin beleuchtet. Die Autorin zeigt anhand ihrer Bewertung der bestehenden Vorschriften Möglichkeiten zu deren Ausgestaltung unter dem Gesichtspunkt der Schaffung eines Ausgleichs zwischen dem Anreiz zur Offenlegung allokationsrelevanter Informationen und dem Klageerhebungsanreiz potentiell geschädigter Anleger auf.
Aus dem Inhalt: Funktionsfähigkeit des Kapitalmarktes – Kapitalmarktkontrolle – Börsenprospekthaftung – Insiderhandel – Ad-hoc-Publizität – Haftungsverantwortliche – Verschulden – Schaden – Kausalität – Discovery – Kostenverteilung und Anwaltsvergütung – Kollektive Geltendmachung.