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Produktivität und Arbeitslosigkeit

Die Marxsche Akkumulationstheorie und die Arbeitsmarktforschung

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Manfred Boni

Die Marxsche Akkumulationstheorie wird als Theorie der Arbeits- losigkeit und der Beschäftigungsentwicklung rekonstruiert, und zwar von ihrem, die Möglichkeit geschichtlichen Fortschritts der Gesellschaft beinhaltenden Standpunkt aus, der Produktivkraftent- wicklung. Jedoch fallen geschichtlicher Fortschritt und Produk- tivkraftentwicklung nicht zusammen, im Gegenteil begründet die Form der Produktivkraftentwicklung die Tendenz zur gesellschaftlichen Krise. Marx' Darstellung des Zusammenhangs von Kapitalakkumulation, Reallohnentwicklung und Beschäftigung gibt ein Paradigma ab, das für die Arbeitsmarktforschung fruchtbar gemacht werden sollte, einmal, um Defizite der herrschenden Modelle zu überwinden, zum anderen aber auch, um der Marxschen Theorie die Möglichkeit zu geben, ihre paradigmatische Qualität zu beweisen.
Aus dem Inhalt: 1. Gesellschaftliche Arbeit und die Möglichkeit geschichtlichen Fortschritts - 2. Die Wachstumsdynamik des Kapitals und seine immanente Grenze - 3. Arbeitslosigkeit und Akkumulations- theorie - 4. Kapitalakkumulation, Reallohnentwicklung und Arbeits- losigkeit - 5. Die Marxsche Theorie und die Paradigmen der Arbeits- marktforschung.