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Hans Werner Henze

Die Vorträge des internationalen Henze-Symposions am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg- 28. bis 30. Juni 2001

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Peter Petersen

Hans Werner Henze ist heute als einer der bedeutendsten lebenden Komponisten anerkannt. Sein 75. Geburtstag am 1. Juli 2001 wurde überall in der Welt gefeiert. Die Musikwissenschaft hat sich dem Schaffen Henzes seit langem in Einzelstudien gewidmet, nie jedoch sein Werk zum alleinigen Gegenstand eines wissenschaftlichen Kongresses gemacht.
Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Norddeutschen Rundfunks wurde deshalb im Juni 2001 ein Symposion einberufen, das Musikwissenschaftlerinnen und Musikwissenschaftler aus den U.S.A., Österreich, der Schweiz und Deutschland zusammenführen sollte.
Aus dem Inhalt: Jens Brockmeier: Mythische Imagination in der Musik Hans Werner Henzes – Peter Petersen: We come to the River - Wir erreichen den Fluß. Hans Werner Henzes Opus magnum aus den ‘politischen’ Jahren 1966 bis 1976 – Hans-Gerd Winter: Liebesdiskurse in den Libretti von Grete Weil und Ingeborg Bachmann – Monika Woitas: Der Mensch im Zentrum - Undine und Orpheus als Provokation und Bekenntnis – Marie-Luise Bolte: Hans Werner Henzes Beitrag zur Filmmusik – Peter Petersen: Ode an den Westwind - Henzes Cellokonzert nach P. B. Shelley – Peter K. Freyberg: Henzes Siebte - eine Hölderlin-Symphonie – Ilja Stephan: Los Caprichos - Henzes Orchesterfantasie nach Goya – Hartmut Lück: Gesänge vom himmlischen Tod. Henzes frühe Whitman- und Trakl-Vertonungen – Jutta Kellersmann: Kammermusik 1958 und Henzes Position im «neuen werk» Hamburg – Albrecht Dümling: Vokalität in Hans Werner Henzes Liederzyklus Stimmen - Voices – Klaus Oehl: Die Klavierlieder Henzes: Zwischen neapolitanischem Golf und Morgenland - Von zahmen und wilden Bestien – Constantin Floros: Und immer wieder für eine bessere Welt - Annäherungen an den Komponisten Hans Werner Henze – Gerhard Scheit: Zwischen Engagement und Verstummen. Surrealismus als regulative Idee des Ästhetischen bei Hans Werner Henze – Hanns-Werner Heister: Zur Bedeutung Karl Amadeus Hartmanns für Hans Werner Henze – Hans-Jürgen Keller: Hans Werner Henze und Hans Magnus Enzensberger. Anmerkungen zu einem ästhetischen und politischen Diskurs – Marion Fürst: «Tot ist alles. Alles tot!» Hans Werner Henzes Tristan und Ingeborg Bachmanns Todesarten-Projekt - eine vergleichende Betrachtung – Ulrich Mosch: Ein Blick in Henzes Werkstatt: Bemerkungen zu den Skizzen und Particelli.