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Der Transfer-Sozialplan in der reformierten Betriebsverfassung

Ein Instrument zur Bewältigung von Personalabbauprozessen

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Markus Hermann

Personalabbau in erheblichem Umfang ist in Zeiten des dauernden Strukturwandels ständiger Begleiter der Personalarbeit. Der Transfer-Sozialplan bietet bei solchen Betriebsänderungsszenarien – anders als der herkömmliche Abfindungssozialplan – für die vom Arbeitsplatzverlust betroffenen Arbeitnehmer Hilfestellung, sich neue berufliche Perspektiven zu eröffnen. Der Transfer-Sozialplan ist damit ein Instrument zur sozial intelligenten Bewältigung solcher Betriebsänderungen auf der Schnittstelle zwischen Arbeitsrecht und Sozialrecht. Damit hat der Arbeitsrechtpraktiker bei der strategisch operativen Umsetzung von Personalanpassungsmaßnahmen mit Hilfe des Transfer-Sozialplans das Recht der Arbeitsförderung im gleichen Maß wie das Arbeitsrecht im Auge zu behalten.
Aus dem Inhalt: Der Transfer-Sozialplan als moderne Personalabbaustrategie – Ausdrückliche Vernetzung des Sozialplans mit den Förderungsmöglichkeiten des SGB III zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit – Arbeitsförderungsrechtliche Kofinanzierung des Transfer-Sozialplans.