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Tunesien

Aufstieg zwischen Orient und Okzident

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Rica Staiger

Mehr als 45 Jahre nach der Erlangung der Unabhängigkeit von der französischen Kolonialmacht kann Tunesien auf eine erfolgreiche Wirtschafts- und Sozialpolitik zurückblicken. Mit der wirtschaftlichen Öffnung des Landes und dem stetigen Aufbau einer touristischen Infrastruktur machte die Moderne auch vor dem islamisch-arabisch geprägten Tunesien keinen Halt. Europäische Unternehmen drangen und drängen auf den nordafrikanischen Markt. Touristen aus Deutschland, Frankreich und Italien besuchen zu Hunderttausenden Jahr für Jahr das Land der Sonne, weißen Sandstrände und herzlichen Gastgeber. Die rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau, der Ausbau und die anhaltende Förderung des Bildungswesens sowie die Verbesserung des Sozial- und Gesundheitssystems gehen einher mit einer stetig steigenden Lebensqualität der Tunesier. Heute präsentiert sich Tunesien als Musterbeispiel unter den arabischen Ländern, dem es gelungen ist, moderne Werte des westlichen Kulturraumes mit seinen traditionellen arabischen Werten friedlich und erfolgreich zu vereinen. Diese Studie setzt sich mit der politischen, ökonomischen und kulturellen Situation des unabhängigen Tunesien auseinander. Nicht zuletzt werden ausgehend vom politischen und wirtschaftlichen Hintergrund die Chancen und Risiken für ausländische Exporteure und Investoren erläutert.
Aus dem Inhalt: Tunesien: Politik – Tunesien: Ökonomie – Tunesien: Gesellschaft – Orient und Okzident – Kultur.